Die Mitgliederversammlung der Schachfreunde lief wie in jedem Jahr reibungslos und unspektakulär ab. Der Vorstand berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr und konnte dabei einige positive Aspekte präsentieren: das Hobby- und Jugendturnier wurde bereits zum zweiten Mal ausgetragen und soll fortgeführt werden. Zusätzliche Veranstaltungen waren 2025/2026 im Kalender zu finden, etwa die Nachtwanderung, ein Ausflug zur Experimenta in Heilbronn oder Schlittschuhlaufen. Auch als Ausrichter für Jugendturniere waren die Schachfreunde aktiv und bei manch großem Turnier in der Umgebung nahmen Birkenfelder erfolgreich teil. Dem Rechnungsführer wurde eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt; finanziell stehen die Schachfreunde sehr solide da und können auf eine Beitragserhöhung weiterhin verzichten. Ein Antrag des Turnierleiters auf Anpassung der Turnierordnung wurde einstimmig angenommen.
Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und bei den anschließenden Neuwahlen wurden alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt, lediglich der Posten des Gerätewarts wurde neu besetzt. Dies wurde nötig, da Kerstin Staib nicht zur Wiederwahl angetreten war; für ihre geleistete Arbeit der letzten Jahre sei ihr ausdrücklich gedankt. Der Vorstand setzt sich nun zusammen aus Jens Kürten (1. Vorsitzender), Jürgen Becht (2. Vorsitzender), Marko Böttger (Turnierleiter), Christian Staib (Rechnungsführer), Frieder Daub (Gerätewart). Jugendleiter wurde erneut Tom Braun. Der Posten des Schriftführers ist weiterhin vakant und wird kommissarisch von Jens Kürten übernommen.
Für die Zukunft möchte der Verein bei den Mitgliederzahlen zulegen und sich mehr in der Birkenfelder Öffentlichkeit präsentieren. So soll der Mittwochabend im Löwen ein fester Bestandteil im Vereinsleben bleiben und weitere Kooperationen sind geplant. Im Bereich der Jugendarbeit wird eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen angestrebt. Mit dem Birkenfelder Ausstatter für Vereinskleidung Yam-Yam-World wird eine neue Kollektion erstellt und 2027 soll mit dem Slogan „64 Felder – 64 Jahre“ ein Zwischenjubiläum mit besonderen Veranstaltungen auf die Beine gestellt werden. Außerdem steht die Entscheidung über die Fusion der Schachverbände Baden und Württemberg an, die, falls sie entschieden wird, durch eine neue Zusammenlegung der Bezirke und Anpassungen in der Turnierordnung sehr viel Veränderung mit sich bringen wird. Es wird also nicht langweilig und die anwesenden Mitglieder haben sich zu den Vorhaben sehr positiv geäußert. Der alte und neue Vorstand bedankt sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und freut sich auf die anstehenden Aufgaben.