Birkenfeld I startete mit einem Auswärtsspiel beim Nachbarn Ersingen ins neue Jahr. Zu erwarten war eine Begegnung auf Augenhöhe, doch die Gastgeber hatten einige Ausfälle zu verkraften und traten auch nur zu siebt an, so dass Birkenfeld in die klare Favoritenrolle schlüpfte. Christian Staib spielte seinen Gegner schwindelig, denn er konnte seine Figuren sehr harmonisch aufbauen und zielgerichtet gegen den unrochierten gegnerischen König einsetzen. Dabei entstand ein schöner Angriff, der erst die Stellung des Gegners durchlöcherte und dann Material gewann, so dass sich der Ersinger geschlagen gab. Jens Kürten konnte sich aus einer ausgeglichenen Stellung einen Vorteil erarbeiten, indem er im Zentrum ein Bauernduo bilden und vorantreiben konnte, so dass die gegnerischen Figuren zurückgedrängt wurden. Ein wagemutiger Springer in Kombination mit einem Bauern tief im feindlichen Lager ermöglichte schließlich neben Figurengewinn auch eine Mattdrohung, so dass der Gegner aufgab. Neben diesen beiden Siegen spielten Merten Hubel, Joachim Braun, Rüdiger Braun und Marko Böttger jeweils Remis, was den 5:3 Sieg für Birkenfeld brachte. Dieser Sieg war jedoch weniger souverän, als das Ergebnis vermuten lässt, verhilft aber zum dritten Platz in der Tabelle.

Birkenfeld II war zu Gast in Neuenbürg. Es entwickelte sich jedoch nur ein sehr kurzes Match, da viele Partien schon sehr früh entschieden waren. Ursächlich für das relativ schnelle Ende der Begegnung waren Fehler auf beiden Seiten, leider mit einem mehr auf Seiten der Birkenfelder. Jürgen Becht stellte seinen Gegner immer wieder vor Herausforderungen, die zunächst alle pariert wurden. Als der Gegner jedoch selbst aktiv wurde und vermeintlich einen Bauern gewann, schnappte die Falle des Birkenfelders zu: ein Zwischenzug brachte Figurengewinn und Stellungsvorteil, so dass der Neuenbürger kapitulierte. Frieder Daub konnte mit den weißen Steinen zwar aktiv eröffnen, jedoch keinen Raumvorteil erreichen. Bei vollem Brett reicht jedoch manchmal die Komplexität der Stellung, wenn der Gegner die Möglichkeiten unterschätzt und den Überblick verliert: bei der Verteidigung des Königs übersah er den Angriff auf eine Figur und gab nach deren Verlust berechtigterweise sofort auf. Mit den Remis von Lothar Malheur und Julian Schmidt ergab sich eine knappe Niederlage von 4:3.