Am Freitag trafen sich zehn närrische Schachspieler zum Kampf um den Pokal aus Pappe, den der Sieger des Narrenschachturniers traditionell erhält. Möglicherweise waren manche Teilnehmer auch nur zum Essen der Berliner gekommen, meldeten sich dann aber versehentlich zum Turnier an. Ganz genau lässt sich das im Nachhinein nicht mehr feststellen.

Wie in den letzten Jahren, mussten die Spieler während der Partien geheime Aufträge erfüllen, die ihnen mehr Punkte und oftmals den direkten Partiegewinn brachten. Besonders gut stellte sich dabei Julian Schmidt an, der sich mit 25 Punkten klar den Turniersieg vor Frieder Daub und Marko Böttger mit je 20 Punkten sichern konnte. Die zwei Zusatzpunkte, die jeder Teilnehmer für ein Kostüm erhielt, benötigte er hierfür nicht einmal.