Die Schachfreunde Birkenfeld hatten am Sonntag mit beiden Mannschaften Heimrecht und durchaus gute Chancen, die Begegnungen zu gewinnen.

Birkenfeld I hatte mit Eppingen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte und wäre mit einem Sieg bereits in Runde 5 alle Abstiegssorgen los. Dementsprechend klang die Parole vor dem Spiel von Mannschaftsführer Joachim Braun sehr einleuchtend: „Wenn sieben Remis spielen und einer gewinnt, reicht das.“ Dieser eine Sieg gelang Merten Hubel schnell und überzeugend. Mit den schwarzen Steinen konterte er den weißen Angreifer durchdacht und humorlos aus. Die Partie gab viel Anlass zum Analysieren und ist die Partie des Spieltags (s.u.). Die übrigen sieben Birkenfelder spielten sehr gut auf und erarbeiteten sich gute und auch sehr gute Positionen, doch es gelang in keiner Partie, den Sack zuzumachen. Einige gingen durch einfache Fehler oder Zeitnot sogar verloren, in manchen fand sich trotz guter Stellung kein Gewinnweg. Mit den drei Remis von Rüdiger Braun, Jens Kürten und Marko Böttger musste man am Ende eine 2,5:5,5 Niederlage einstecken, von der nicht mal der Gegner wusste, wie die zustande kommen konnte.

Birkenfeld II machte es da deutlich besser. Gegen Ersingen III konnte man mit großer Kapelle antreten und hatte gegen die nominell schwächeren Nachbarn keine große Mühe. Julian Schmidt, Sonja Wild, Frieder Daub und Liam Grant holten die Siege und Sven Hofmann und Jürgen Becht rundeten das Ergebnis zum 5:2-Sieg ab.